Tierschutzprojekt Ungarn e.V

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2016


Frage und Antwort

In den letzten Wochen sind wir sehr oft gefragt worden ob wir unsere bisherige Tierschutzarbeit nicht weiter fortsetzen wollen und die Unterstützung für die Tierheime beenden.

Nein, das ist so nicht richtig.

Selbstverständlich werden wir unsere bestehenden Projekte in Ungarn im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter unterstützen. Und auch die Kastrationen sollen nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sein. Nur werden wir zukünftig unserer Hauptaufgabe in unserem neuen Tierschutzhof sehen.

Hier werden wir versuchen ein Optimum an Tierschutzarbeit zu leisten, was gleichzeitig bedeutet Menschen und Tiere zusammen zu bringen. Langfristig gesehen vielleicht ein Kastrationszentrum dort zu eröffnen.

Auf diesem neuen Hof sollen nicht nur Hunde und

Katzen einen Platz zum Leben finden sondern auch andere Tiere in Not.






Es soll nicht unser Ziel sein dort massenhaft Tiere auf engstem Raum zusammen zu pferchen, sondern artgerechte Bedingungen zu schaffen mit modernster
medizinischer und fachlicher Betreuung.






Wir haben in den vielen Jahren unserer Arbeit in Ungarn sehr viele Erfahrungen machen können und diese wollen wir nun in diesem neuen Projekt umsetzen. Der erste Schritt ist getan, ein Teilbetrag des Kaufpreises wurde dem Notar übergeben und die endgültig Übergabe des Hofes findet spätestens am 30.04.2016 statt.

Mittwoch, 30. Dezember 2015
Wir sagen DANKE

Wir sagen Danke. Danke das wir mit Ihrer Hilfe größte Not lindern durften. Tausenden Tieren konnten wir so zur Seite stehen. Wir möchten und ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken. Auf dem Foto sehen Sie eine von über 300 Katzen die teilweise bis zum Skelett abgemagert sind. Auch hier konnte wir helfen und Futter und Ausrüstung für das Katzenreservat in Szolnok bereitstellen. Ganz besonders freuen wir uns darüber, das Sie mit ins gemeinsam unser neues Tierheimprojekt in Angriff nehmen. Ein großer Schritt für den Verein und auch für die Tiere. Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden einen guten Übergang ins Jahr 2016. Wir hoffen das Sie unsere Arbeit verfolgen und weiter unterstützen so das auch wir weiterhin vor Ort Not lindern können.

Montag, 14. Dezember 2015
Wieder daheim

Heute morgen um 6 Uhr sind alle wohlbehalten zu Hause angekommen. Natürlich sind die Fahrer sehr müde aber auch
glücklich das sie so vielen Tieren helfen konnten. Und auch aus
Ungarn gibt es gut Neuigkeiten. Gestern wurden insgesamt schon
5 Zwinger demontiert.
Wir freuen uns, das Sie uns auf dieser Reise begleitet haben uns wünschen allen noch eine besinnliche Adventszeit und bitte vergessen Sie die Tiere in Ungarn nicht.

Sonntag, 13. Dezember 2015
Auf der Heimreise

Mittlerweile sind Wolfgang, Uwe und Alessa wieder in Deutschland.
Trotzdem sind noch einige Hundert Kilometer zu fahren. Wir hoffen das alle wieder gut zu Hause ankommen werden. Wahrscheinlich morgen sehr früh. Die Tiere werden hier in Deutschland an Tierheime übergeben und wir wünschen Ihnen das sie bald ein liebevolles zu Hause bekommen werden.

Sonntag, 13. Dezember 2015
Kurz vor der Fahrt

Gleich werden enige Tiere mit uns die Heimreise in ein neues und hoffentlich besseres Leben antreten. Zurück lassen wir Tiere und auch Menschen die dringend unsere Hilfe brauchen. Das schaffen wir nicht allein, deshalb bitten wir Sie uns dabei zu unterstützen.

Sonntag, 13. Dezember 2015
Ein bitterkalter Tag

Heute morgen war es sehr kalt als unsere Fahrer im Tierheim ankamen. Von dort gibt es positive Nachrichten. Es wurde begonnen die mobilen Zwinger zu demontieren. Wir hoffen das wir bis zum nächsten Dienstag die Zwinger und Ausläufe auf dem anderen Grundstück aufbauen und die verbleibenden Tiere in Sicherheit bringen können.

Samstag, 12. Dezember 2015
Ein gutes Ende?

Endlich sind Wolfgang, Uwe und Alessa völlig durchgefroren im Hotel angekommen. Die Gedanken sind bei den Tieren im Tierheim und bei der langen, anstrengend Fahrt zurück nach Deutschland. Werden wir es schaffen das Tierheim rechtzeitig zu räumen so das kein Tier sinnlos sterben muss? Dieser Tag war für alle Beteiligten sehr belastend.

Samstag, 12. Dezember 2015
Organisation und Improvisation

Das Futter wurde ausgeladen, die Boxen für den Transport der Tiere nach Deutschland zusammen gebaut, die Papiere fertig gemacht. Dann hat Wolfgang Imi, den von uns bezahlten Pfleger, beauftragt morgen zusammen mit drei weiteren Männner die Zwinger abzubauen. Für den Transport der Zwinger wurde ein LKW organisiert. Auch der Wiederaufbau wird von den Männern durchgeführt.

Samstag, 12. Dezember 2015
In Derecske

Am Nachmittag sind sie im Tierheim angekommen. Hier bekam Wolfgang dann die Information das das Tierheim bis Dienstag nächster Woche geräumt sein muss. Falls nicht wird diese durch die Polizei und einen Tierarzt "erledigt". Die Tierheimleiterin hat leider bis heute noch keine Massnahme getroffen um die Zwinger und die Tiere auf das andere Grundstück umzusiedeln. Ebenso sind die Mitarbeiter des Tierheimes, bis auf zwei die vom Tierschutzprojekt Ungarn bezahlt werden, gekündigt worden. Die Stimmung war sehr verzweifelt.

Samstag, 12. Dezember 2015
Zweite Tagesetappe

Gegen Mittag ging dann die Fahrt weiter ins Tierheim Derecske.
Wo zum einen die zwei Paletten Futter dringend gebraucht werden, aber auch Gespräche über die Schließung des Tierheimes geführt werden müssen. Das Tierschutzprojekt Ungarn hat im letzten Jahr schon für diesen Fall vorsorglich ein kleineres Grundstück in der Nähe gekauft wo die mobilen Zwinger des jetztigen Tierheimes wieder errichtet werden könnten. Aber wer baut sie ab, transportiert sie und baut auch wieder auf? Wir wissen erst seit einer Woche das das Tierheim zum 15.12. geräumt werden muß. Amtlich von der Stadt Derecske mitgeteilt.
Ein Armutszeugnis für die Stadt und ihre Bewohner wie wir finden.
Es wird also heute im Tierheim Derecske noch vieles zu besprechen und zu planen sein.

Samstag, 12. Dezember 2015
Spende

Selbstverständlich wurde das Futter, ca. 1000 kg, sofort abgeladen. Wolfgang hat Susanne erzählt das dieses Futter von den Spenderinnen für Susanne gekauft wurde. Susanne hat unter Tränen gesagt wir sollen den Spenderinnen Bussi, Bussi sagen.
Was wir hier gerne und von Herzen an Beate und Regina weiter geben.

Samstag, 12. Dezember 2015
Bei Susanne

Als sie gegen 10.30 Uhr bei Susanne ankommen freut sich diese riesig. Sie hat zur Zeit ca. 300 Katzen die fast alle sehr mager und unterernährt sind. Wunderschöne Tiere doch in Ungarn so gut wie nicht vermittelbar. Gestern wurde noch eine Katze angefahren die die Nacht nicht überlebt hat. Susanne hat so gut wie keine Hilfe und bekommt kaum Unterstützung. Sie versucht so gut es eben geht alleine für die Tiere zu sorgen. Wir haben uns gefreut das wir ihr heute wieder einmal dabei helfen konnten.

Samstag, 12. Dezember 2015
Der zweite Tag

Der Tag beginnt neblig, heute morgen um acht Uhr, als die drei sich auf den Weg zu Susanne und ihren Katzen machen, ins 220 km entfernte Szolnok.
Sie habe von zwei Spenderinnen zwei Paletten Katzenfutter dabei die sie dort abladen wollen.




Freitag, 11. Dezember 2015
Endlich angekommen

Endlich sind Wolfgang, Uwe und Alessia im Hotel in Balatonfüred am Plattensee angekommen. Sie sind jetzt seit gut 16 Stunden unterwegs und dementsprechend müde. Der Tag war sonnig und trocken aber in den Nächten liegen die Temperaturen schon deutlich unter null Grad. Was dss für die Tiere ohne ausreichenden Wetterschutz bedeutet ist wohl jedem bewusst.
Wir wünschen unseren Fahrern das sie sich von den Strapazen gut erholen um morgen dann die zweite Etappe dieser Fahrt durch Ungarn anzutreten.

Freitag, 11. Dezember 2015
In Ungarn

Gegen Mittag sind die drei an Ihrer ersten Station in Ungarn, kurz hinter der Österreichischen Grenze, angekommen. Hier hat Wolfgang sich mit einem Bewerber für den Posten des Tierheimleiters getroffen. Gemeinsam haben sie, bei Sonnenschein, das vom Tierschutzprojekt Ungarn erworbene Grundstücke für das neue Tierheim besichtigt.
Es sind noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen worden, der Bewerber entspricht jedoch weitgehend unseren Vorstellungen. Gegen 14.30 Uhr hat man sich verabschiedet und unsere drei Fahrer sind zu ihrer letzten anstrengenden Etappe für heute gestartet. Sie fahren jetzt noch an den Plattensee wo sie in einem Hotel übernachten werden.

Freitag, 11. Dezember 2015
Zwischenstopp

Bei der ÖAMTC Filiale in St. Valentin haben sie gegen 9 Uhr einen kurzen Stopp eingelegt um eine Umweltplakette für die Durchfahrt durch Wien zu kaufen und zwei Birnen am Auto reparieren zu lassen.

Freitag, 11. Dezember 2015
Fast in Österreich

Heute früh um halb sechs sind Wolfgang, Uwe und Alessa kurz vor der österreichischen Grenze. Um 7 Uhr haben die drei erst einmal gefrühstückt und dann ging die Fahrt weiter. Es ist kalt aber die Straßen sind trocken.

Freitag, 11. Dezember 2015
Die erste Etappe

Der erste Abschnitt der Fahrt ist im Navi eingegeben, rund 700 km dann ist das erste Ziel erreicht. Jetzt um halb zwei Uhr früh sind sie kurz vor Würzburg. Die Fahrt läuft gut und die Strassen sind frei. Wir wünschen Ihnen weiter gute Fahrt.

Donnerstag, 10. Dezember 2015
Die Autos sind gepackt

Im Laufe des Tages sind die Wagen gepackt worden. Mit über einer Tonne Futter, sowohl Hunde- als auch Katzenfutter und natürlich den Transportboxen für die Rückfahrt. Das Katzenfutter ist für das Katzenreservat von Susanne in Szolnok bestimmt. Das Hundefutter für das noch bestehende Tierheim in Derecske. Einige Tiere werden nach unserer Fahrt noch im Tierheim verbleiben welches zum 15.12. aufgelöst wird, gemäß Verfügung der Stadt. Für diese Tiere versuchen wir kurzfristig eine Lösung in Ungarn zu finden. Wir werden Sie weiter informieren.
Unsere Fahrer haben heute noch einen normalen Arbeitstag zu bewältigen da alle diese Fahrt natürlich ehrenamtlich durchführen.
Heute nacht gegen 23.30 Uhr werden sie dann abfahren und hoffentlich gesund und mit allen Tieren am Sonntag nacht/Montag früh wieder in Deutschland ankommen.

Mittwoch, 9. Dezember 2015
Die letzte Fahrt nach Ungarn

Morgen abend machen sich Wolfgang, Uwe und Alessa zum letzten Mal in diesem Jahr auf den weiten Weg zu den Tieren nach Ungarn. Um Dringend benötigtes Futter zu bringen und noch einige Tiere mit nach Deutschland zu nehmen. Wenn Sie möchten begleiten Sie die Fahrer hier auf unserer Seite auf Ihrem Weg durch Ungarn, auch ins Tierheim Derecske was zum 15.12. aufgelöst wird.

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Tierschutz

Was bedeutet diese Wort?
Schutz des Tieres?
Wovor muß es geschützt werden?
Und warum ist es nötig?

Dieses Wort hat viele Bedeutungen. Doch in erster Linie steht es dafür, dass die Tiere auch vor bestimmten Menschen geschützt werden. Wir schützen sie indem wir sie in Tierheimen unterbringen, sie ärztlich versorgen, oder auch wie es einige Organisationen machen, sie aus dem Urspungsland holen und in einem anderen Land vermitteln.

Doch ist dieser Schutz nötig? Wir sagen ja, und er ist dringender als je zuvor. Überquellende Tierheime in ganz Osteuropa, die Futtersituation ist katrastrophal, die Weitervermehrung setzt sich auch in den Tierheimen fort und vielerorts entstehen Seuchen. Das Einfangen und Euthanasieren der Tiere ist für viele Länder die einfachste Möglichkeit. Doch ist sie ethisch und moralisch vertretbar?

Es gibt auch andere Möglichkeiten.

Zum Beispiel die permanente Kastration. Selbst das Ministerium in Ungarn ist bei einer wissen- schaftlichen Diskussion mit vielen Veterinären zu der Überzeugung gekommen, dass es die einzige Möglichkeit ist, die Überpopulation von Hunden und Katzen im Land auf ein vertretbares Maß zu senken. In wie weit es zu einer Umsetzung dieser Erkenntnis kommt, können wir nicht beurteilen. Wir vom Tierschutzprojekt Ungarn e.V. haben uns von Beginn unserre Arbeit an für die Kastrationen entschieden. Durch den zusätzlichen Bau neuer Tierheime und Modernisierungsmaßnahmen bestehender Tierheime konnten, und können wir vielen Tieren ein erträgliches Leben ermöglichen.

Tierschutz ist also nötig, und er geht uns alle an.

Kettenhaltung

Seit dem 1.1.2016 ist die permanente Kettenhaltung eines Hunde in Ungarn verboten und unter Strafe gestellt worden. Das bedeutet das derjenige der dieses Gesetz mißachtet mit einer empfindlichen Geldstrafe zu rechnen hat. Aber was bedeutet permanent? Dieses Gesetz sagt nicht aus ob die tägliche, wochenweise oder ständige Kettenhaltung damit gemeint ist. Das Tierschutzprojekt Ungarn wird versuchen hierzu noch konkretere Angaben zu bekommen. Allerdings ist seit Einführung dieses Gesetzes eine regelrechte Abgabewelle von "Kettenhunden" in Tierheime und Hundefängeranlagen erfolgt. So haben wir von einer Hundefänger-/ Tötungsanlage in Westungarn erfahren das über 90 Voranmeldungen zur Abgabe eines Hundes erfolgt waren. Und wir gehen davon aus das es in ganz Ungarn ähnlich ist. Auf der einen Seite begrüßen wir natürlich das vielen Tieren das Leben am der Kette erspart bleibt, auf der anderen Seite sehen wir mit Sorge die aktuelle Entwicklung für die Tiere in Ungarn.

Ich kündige meine Mitgliedschaft/Patenschaft

Diese oder ähnliche Zeilen haben uns in diesem Jahr vermehrt erreicht. In manchen Schreiben wurden Gründe genannt, andere kamen ohne jeden Kommentar. Natürlich verstehen wir, wenn aus wirtschaftlichen Gründen jeder Cent umgedreht werden muss. Das Tierschutzprojekt Ungarn e.V. finanziert sich ausschließlich durch Spenden und nur durch so leisten wir unsere Hilfe vor Ort dauerhaft. Sei es der Mindestbeitrag von 30,00 Euro jährlich oder die Geschenkpatenschaft für ein Familienmitglied oder einen guten Freund: Jeder einzelne Betrag, und sei er auch noch so gering, wird dringend für notleidende Tiere in Ungarn gebraucht. Wir arbeiten selbstverständlich ehrenamtlich und jeder gespendete Euro kommt bei den Tieren an. Aber ohne Ihre Unterstützung können auch wir nicht helfen - sei es der angefahrene Hund auf der Straße oder der Hund, der nach 10 Jahren im Tierheim abgegeben wird und nicht weiß, was mit ihm geschieht.
Tausende Tiere konnten wir mit Futter am Leben erhalten, aber das nur, weil wir Ihre Hilfe haben. Jeder einzelne Cent zählt genauso wie jedes Leben. Daher bitten wir Sie inständig:
Unterstützen Sie uns weiter so dass auch wir helfen können. Der jährliche Mindestbeitrag von 30,00 Euro für eine Mitgliedschaft kann zum Beispiel für eine Kastration verwandt werden und so unzähliges weiteres Leid verhindern.
Danke im Namen der Tiere!

Wolfgang Stephanow


Ein Kampf an vielen Fronten


Jeden Tag sehen wir in den Medien Bericht über schreckliche Zustände in den Kriegsgebieten dieser Welt. Und manches mal sehen wir schon gar nicht mehr hin weil wir es nicht mehr ertragen können, denn es ist einfach zu viel. Menschen in Not verlassen ihre Heimat um weiter leben zu dürfen, doch was ist mit den Tieren? Wer hilft ihnen? Verstehen Sie das bitte nicht falsch, auch wir vom Tierschutzprojekt Ungarn e.V., sind der Meinung das jedem Individuum Hilfe zukommen sollte. Unsere Fronten heißen Hunger, Verletzungen und Tod.


Und unser Kampf in Ungarn geht seit vielen vielen Jahren.

Da ist zum Beispiel Cimbi ein ganz junger Rüde. Er wurde von seinen Besitzern fast totgeprügelt. Als wir Mitteilung darüber bekamen war es für ihn schon fast zu spät. In letzter Minute konnten wir ihn zu einem Arzt bringen und ihm so das Leben erhalten. Nur für sein Auge gab es keine Rettung mehr, das mußte entfernt werden. Warum seine Menschen ihn so mißhandelt haben ist uns nicht bekannt.








Oder auch der kleine Carlos von dem wir schon berichtet hatten. Er ist auf dem Weg der Besserung, zwar immer noch in der Klinik weil es bis zu seiner Genesung noch ein langer Weg ist.









Das alles, wie zum Beispiel auch unsere groß angelegten Kastrationsaktionen kosten immens viel Geld.

 

Den Tieren zu helfen ist eine Sache aber es muß auch finanziert werden.


Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe.



Derartige Hilfsaktionen haben wir fast ,und manches mal kommt es sogar vor, das wir Tiere vor "Tierschützern retten" müssen. So haben wir vor ein paar Tagen eine Hündin aus einem ungarischen Tierheim geholt weil sie dort euthanasiert werden sollte. Der Grund dafür war, sie hatte ein Pflegerin angeknurrt und dafür sollte sie sterben. Wir haben sicherlich Verständnis dafür wenn Tierheime überfüllt ,aber diese Reaktion hat nichts mit Tierschutz zu tun. Aber auch das müssen wir akzeptieren.




Da sind die Tierheime voll mit Tieren die Hunger haben und auch hier ist unsere gemeinsame Hilfe so wichtig.

Wir haben leider nicht die Möglichkeit in den großen Medien über unsere "Katastrophen" zu berichten. Aber es gibt sie und das jeden Tag aufs Neue.

Daher appelieren wir an Sie helfen Sie uns so das wir helfen können.



Ihr Wolfgang Stephanow

Kein Faß ohne Boden

Vor einigen Tagen habe ich im Internet gelesen das Australien Millionen von streunenden Katzen töten will. Man begründet es damit, dass die Population in den letzten Jahrezehnten immens angewachsen ist und andere Tierarten dadurch gefährdet sind. Rumänien, Bulgarien und auch Ungarn, so wie viele andere Länder haben ähnliche Probleme jedoch in erster Linie mit Hunden. Aber warum muß es soweit kommen. Warum reagieren die Staaten nicht vorher und sehen als einzige
Lösung das Töten der Tiere. Ist es die richtige Lösung? Oder einfach nur ein Versagen der Politik?
Auch erkenne ich, dass man erst wenn es fast zu spät ist, das Problem angeht und in diesem Moment nur noch die "Keule" schwingt. Welchen Stellenwert Hunde und Katzen in der Politik haben erkennen Sie daran das sich niemand darum kümmert und sie so gut wie gar kein Thema sind. Die Türkei hat vor einigen Jahren groß angelegte Kastrationsaktionen durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass zum Beispiel Spediteure und Bauunternehmer mit der Kastration beauftragt wurden. Dem Staat war es egal wer es macht und wie es gemacht wird. Mit dem Ergebnis das viele tausend Tiere elend umgekommen sind. Auch wir vom Tierschutzprojekt Ungarn haben versucht mit den zuständigen Politikern über Beihilfen für Kastrationsprojekte zu verhandeln, leider ohne Ergebnis.
Doch wir sehen als einzige Lösung die Kastration von Hunden und Katzen. Tierschutz fängt dort an, wo verhindert wird das neues Elend geboren wird.

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit mehreren Tierärzten in Ungarn zusammen und kastrieren kontinuierlich Hunde und Katzen. Wenn Sie uns dabei auch weiter unterstützen, würden wir uns sehr freuen.

"Welpen, Welpen, Welpen,

seit einigen Wochen bekommen wir fast täglich Berichte über Welpen, die in Körben oder Pappkartons am Straßenrand abgestellt oder morgens früh vor dem Tierheimtor gefunden wurden. Obwohl wir in mehreren Landesteilen Ungarns große Kastrationsaktionen kontinuierlich durchführen, reißt die Schwemme an neu geborenem Leben nicht ab. Trotzdem ist unserer der richtige Weg, denn nur mit jedem kastrierten Tier kann neues Elend verhindert werden. Wenn man solche Bilder sieht sagt man sofort: Wie niedlich die Welpen sind! Doch was ist die Realität? Zu einem großen Teil sind die Hunde- und Katzenbabys krank, unterernährt und haben keinerlei Impfung. Viele von ihnen sterben meist in den ersten Tagen im Tierheim. Und niedlich ist es nicht, einem Welpen beim Sterben zuzusehen. Jedes Mal ist dies eine psychische Belastung für unsere Mitarbeiter.
Diese Situation erleben wir nun fast jedes Jahr, aber wir bleiben bei unserer Überzeugung, dass nur durch weitere Kastrationen dieses Elend irgendwann gestoppt werden kann. Helfen Sie uns und Sie helfen den Tieren.


Das Leben eines Katers

 

Viele von Ihnen haben sicherlich schon einmal ein angefahrenes oder überfahrenes Tier auf der Straße gesehen. Einige denken darüber nach, andere fahren achtlos vorbei. Doch weiß man es genau, lebt dieses Tier vielleicht doch noch? Diese Situation habe ich bei meinen Fahrten durch Ungarn selber sehr oft erlebt. So auch vor ein paar Tagen.

Nachdem ich auf einem Rastplatz in der Nähe von Budapest, wo ich nur kurz eine Pause machen wollte, eine kleine Hündin gefunden hatte, die dort verzweifelt nach Futter suchte und sie glücklicherweise einfangen konnte, fuhr ich weiter in Richtung Autobahn. Am Ende des Autobahnzubringers lag etwas in der Mitte auf der Straße. Beim näherkommen sah ich eine getigerte Katze in einer Blutlache liegen. Ich bremste ab und fuhr langsam an ihr vorbei da ich sie für tot hielt.

In diesem Moment bemerkte ich das sie ihren Kopf bewegte. Ich fuhr auf den Randstreifen und versuchte zwischen den fahrenden Autos die Katze zu bergen. Sie lebte noch, und an ihren Hinterläufen war alles voller Blut. In diesem Moment überlegte ich wie ich ihr helfen kann. Auf der einen Seite hatte ich gleich einen wichtigen Termin im Tierheim, welches allerdings noch 250 km entfernt war, auf der anderen Seite ein halb totes Tier das sofortige Hilfe brauchte. Ich entschloß mich die Katze, oder besser gesagt den Kater, zurück nach Budapest in eine mir bekannte Tierklinik zu bringen. Ich hatte gewisse Zweifel an meiner Entscheidung, denn ich wußte nicht ob der Kater den Transport überhaupt überleben würde. Aber ihn dort einfach liegen zu lassen und weiter zu fahren war für mich keine Option. In Budapest angekommen wurde er sofort notfallmäßig tierärztlich versorgt, und schon am Abend bekam ich die ersten Informationen.

Er lebte, hatte aber schwere Knochenbrüche und innere Verletzungen. Der Tierarzt riet zu einer sofortigen Operation. Ich gab mein Einverständnis und auch die Zusage, dass unser Tierschutzprojekt für die entstehenden Kosten aufkommen wird. Der kleine Kater hat die Operation gut überstanden, jedoch ist sein Zustand immer noch kritisch. Wir hoffen, dass der Kater - wir haben ihn Carlos gennant - wieder gesund wird. Die Kosten belaufen sich jetzt schon auf über 600 Euro.

Das ist eine Menge Geld. Doch was ist ein Leben wert?  Unser Vereinsslogen "... denn jede Seele zählt ..." sagt klar aus wie wir das sehen. Wenn wirklich jede Seele zählt, dann auch die des kleinen Carlos. Vielleicht möchten Sie uns mit einer kleinen Spende helfen die medizinischen Kosten für Carlos zu decken.

Ich selber werde zukünftig sehr genau hinsehen wenn ich an einem vermeintlich toten Tiere auf der Straße vorbeifahre, und ich hoffe Sie vielleicht auch.


Ihr Wolfgang Stepanow

WAS PASSIERT EIGENTLICH MIT MEINEN SPENDENGELDERN?

ist eine Frage, die uns oft gestellt wird und berechtigt ist. Spendengelder sollten transparent für jedermann sein und jeder Spender hat ein Recht darauf zu erfahren, was mit seinem Geld passiert. Es ist nicht immer die direkte Hilfe für Tiere, aber zum Tierschutz gehören viele Dinge, wenn er wirksam sein soll. Wir möchten Ihnen heute einige Beispiele geben, was das Tierschutzprojekt Ungarn e.V. mit Ihren Spenden gemacht hat.
Aus den Beispielen werden Sie erkennen, wie wichtig Ihre Unterstützung ist.
Tierschutz im Ausland beginnt nicht um 9 Uhr morgens und hört um 16 Uhr auf, Tierschutz bedeutet, 24 Stunden und das 7 Tage die Woche für die Tiere da zu sein und auch auf jeden Notfall zu reagieren. Wir vom Tierschutzprojekt Ungarn e.V. vermitteln keine Tiere, da wir keinen Sinn darin sehen, nur Tiere abzutransportieren. Dementsprechend bekommen wir natürlich auch keine Vermittlungsgebühren. Alleine durch Ihre Hilfe und Unterstützung finanzieren wir seit vielen Jahren unsere Tierschutzarbeit vor Ort.
Hier die Beispiele:

- Kastrationsaktionen, bei denen wir Hunde und Katzen kastrieren, die einen Besitzer haben, um dort die unkontrollierte Weitervermehrung einzudämmen und die Abgabewelle in die Tierheime zu mindern.

- Versorgung verletzter Tiere, die von unseren ungarischen Tierfreunden fast täglich auf den Straßen gefunden werden

- Futterversorgung für Hunderte von Tieren

- Bau von neuen Tierheimen, die diesen Namen verdienen

- Motivation der Mitarbeiter, die Tag für Tag für die Tiere da sind

- Felix (nomen est omen)


- und vieles mehr.

Dringender denn je

Tierschutz in Ungarn - Tummelplatz der Eitelkeiten / Selbstdarstellung oder wirkliche Hilfe für Tiere in Not?

Fast wöchentlich lese ich von Tierschutzorganisationen die es sich zum Ziel machen (oder es zumindest schreiben) den ungarischen Tieren zu helfen, von Vereinsneugründungen oder Spaltungen von Organisationen (mit zum Teil bösesten Diffamierungen).Das gehört mittlerweile zum Alltag. Ebenfalls sprießen die Internetforen mit selbsternannten Experten (oftmals waren sie noch nie in Ungarn) wie Pilze aus dem Boden. Hier lassen sich die "Experten zu den verschiedensten Problemen des Tierschutzes aus, und jeder Interessierte der auch nur eine geringfügig andere Meinung vertritt wird gnadenlos niedergemacht.

Ich frage Sie: Ist das Tierschutz ?

Bedeutet Tierschutz etwa:
dass fast jeder neu gegründete Verein, aber auch viele bestehende Vereine sich fast ausschließlich auf die zur Verfügung stehenden Welpen und Schmusehunde in ungarischen Tierheimen stürzen? Natürlich werden diese Tiere nur gegen eine saftige "Schutzgebühr" abzugeben!
Oder bedeutet Tierschutz:
dass mit wild blinkenden Rundumleuchten signalisiert wird: Spende jetzt sofort, es fehlen doch nur noch 10 Euro für die geplante Rettung ! Gib uns die 10 Euro - oder das arme Hundilie muß sterben !!!
Wer will schon wegen 10 Euro schuld sein am Tod eines Tieres ??

Meiner Meinung nach ist das kein Tierschutz. Tierschutz sollte doch eigentlich bedeuten den Tieren zu helfen, sie zu schützen. HILFE haben die ungarischen Tiere wahrhaftig dringend nötig. Eitelkeiten und Selbstdarstellungen sind hier völlig fehl am Platz, denn damit kann und wird nichts erreicht werden. Aber vielleicht haben das einige sogenannte Tierschutzorganisationen schon lange vergessen.

Immer wieder werden neue Internetseiten geschaltet und immer wieder lese ich: Wir wollen helfen!

Was passiert denn mit den sogenannten Schutzgebühren? Was fließt davon zur Verbesserung der Situation der zurückbleibenden Tiere wieder nach Ungarn? Was ist mit Kastrationsaktionen um das unendliche Leid der Weitervermehrung irgendwann zu beenden? Davon schreiben die wenigsten.
Was ist mit der Unterstützung der immer am Rande des Bankrotts arbeitenden ungarischen Tierheime, von denen viele von ihnen noch nicht einmal die Futterversorgung ihrer Tiere garantieren können?
Tierschutz kann nur die Veränderung der Situation im Land bedeuten. Dazu gehört die deutliche Verbesserung der Lebensumstände aller in Ungarns Tierheimen untergebrachten Tiere. Ebenso gehört zudem eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit, eine transparente Berichterstattung zum soliden erfolgreichen Tierschutz.

Lediglich Schmusehunde in überfüllten Transportern nach Deutschland zu karren kann nicht die Lösung sein.

Ich gönne wirklich jedem Hund, der aus einer schlechten Haltung befreit wird, ein schönes Leben bei seinen neuen Besitzern.
Aber mittlerweile mutiert, meiner Meinung nach, der Tierschutz in Ungarn immer mehr zum "Versandhaus für Tiere".

Leben nur gegen bares Geld. Kein Geld - kein Leben ! Und immer nur an ein Individuum gebunden. Ein Einzelschicksal betrachten, hier zu helfen - ja, das hat was ! Aber was hat das mit Tierschutz zu tun??? Die "Zurückgebliebenen" gehen leer aus, sie sind dem Tode geweiht. Aber was solls - ich kenne diese Tiere nicht. Sie haben mich ja nicht mit traurigen, hilflosen Augen angesehen. Sie sind zu alt, zu hässlich, entsprechen eben nicht dem "Schmusetier". Pech gehabt !!!
Aber um genau diese "Looser" des grausamen Spiels geht es doch im Wort "Tierschutz". Schützen - und zwar die Hilf- und Schutzlosen.

Ich bitte diejenigen die sich jetzt angesprochen fühlen doch einmal darüber nachzudenken. Mittlerweile artet diese ganze Angelegenheit zu einer Groteske aus die nicht mehr ernst zu nehmen ist. Ich kann jeden Spender verstehen der heute zweifelt, ob seine Spende auch wirklich dafür verwendet wird wofür sie eigentlich gedacht war.
Besinnt euch endlich auf eure Aufgaben !

Wolfgang Stephanow