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Aktuelles aus dem Tierschutz

Ein paar Euros für etwas Gnade

Auch dies geschieht immer wieder. Der Hund wird plötzlich krank. Zudem ist er auch noch recht alt. Er wurde all die Jahre gut versorgt , hat mit der Familie gelebt. Und nun mit 13 Jahren geht es dem geliebten Tier plötzlich zusehends schlechter. Der Bauch wird zusehends dicker, der Hund kann nicht ohne Probleme Wasser lassen Was ist nur los mit ihm?

Die Frage kann der Tierarzt i.d.R. nach einer Untersuchung schnell beantworten. Aber genau da liegt das Problem. Letzte Woche wurde eine große Bitte an uns geschickt. Eine Privatperson die von unserer Arbeit in Ungarn gehört hat, schrieb uns:

Bitte könnt ihr mir helfen? Unser guter Hund Ledi ist schon alt (13 J.), und ist jetzt krank. Wir wissen nicht was sie hat.Ihr Bauch ist dick geworden und sie kann nicht mehr pinkeln. Wir können nicht mit ansehen wie sie leidet und würden ihm so gerne helfen. Aber wir können das Geld für den Tierarzt nicht bezahlen, und bestimmt keine größere Behandlung. Es ist und bewusst, dass sie doch recht alt ist und wir auch mit dem Schlimmsten rechnen müssen. Aber wir können sie nicht erlösen lassen, der Tierarzt will dafür viel Geld haben. Bitte könnt ihr uns helfen? (Anmerkung – sinngemäße Übersetzung)

Diese Bitte hat uns betroffen gemacht. Aber wir haben unsere Hilfe zugesagt.

Auch dies ist für uns Tierschutz! Die Besitzer sind verzweifelt, möchten ihrer Hündin helfen und nicht ihrem Schicksal überlassen. Sie haben sich viele Jahre um ihr Tier gekümmert, und nun soll es an ein paar Euros scheitern? Nein, das haben wir nicht zugelassen. Der Tierarzt bekam die Kostenzusage von uns und die Hündin wurde umgehend zur Untersuchung gebracht. Leider stellt sich schnell heraus, dass ein riesiger Tumor im Bauch auf alle Organe drückt. Eine Operation wurde ausgeschlossen. Einzig blieb noch die Gnade Ledi zu erlösen.

Dies ist traurig, besonders für die Familie. Aber wenn irgendwann der Schmerz nachlässt werden sich diese Hundebesitzer wieder ein Tier ins Haus holen, und sie werden wieder viele Jahre gut das Tier versorgen. Es gehört schon Mut dazu fremde Menschen so direkt um Hilfe zu bitten, um den eigenen Tier zu helfen. Und wir helfen immer wenn es in unserer Macht liegt.

Und hier noch der Dankesbrief an das Tierschutzprojekt Ungarn (Originalfassung):

Lieber Wolfgang Sxxxxxxxx
Wie du das sicher weisst, Lédi konnte man nicht helfen. Sie hatte so einen Tumor, damit sie nicht weiter leben konnte, sie konnte nicht mehr pinkeln, deswegen hatte sie eine Figur, wie Fasse. Sie hat sehr viel geleidet.

Ich danke Dir, dass Du geholfen hast, um ihr ein schöneres Leben zu finden, am Land erlaubt man solche Dinge nicht, so hat sie nicht mehr geleidet. Die aufgelaufene Urin hat ihr sehr viel Problem gemacht, sie hatte schwere Wehe, si konnte kaum atmen. Ich werde deine Hilfe nie vergessen, und bin mir sicher, dass Lédi auch dankbar von der Überwelt ist .
Ich danke Dir sehr sehr… vorgestern Abend haben wir uns von ihr abschiedet… est war nicht leicht, aber nur unsertwegen, weil wir sie sehr vermissen.-Ich danke Dir, dass dieser Hund obzwar nicht mit Op, aber trotzdem mit Hilfe ein besseres Leben gefunden hat.
Im Moment bin ich noch sehr traurig…aber ich weiss, dass dieser der richtige Weg war, aber trotzdem ….Nochmal danke ich Dir herzlichst sehr sehr!!!! Ich bin sehr dankbar, dass Du geholfen hast.

Gruß
MXXXXXXXX

 

Mauersteine für einen neuen

 

 Lebensplatz

Unsere Vereinsbroschüre trägt den Namen Lebensplatz . Unser Leitfaden in Sachen Tierschutz ist es vor Ort zu helfen um den bedürftigen Tieren einen Platz zum Leben zu geben. Schon seit der Gründung unseres Vereins ist es unser Hauptziel. Wir bauen und helfen um die Situation in Ungarn zu verbessern. Wir schaffen Lebensplätze die diesen Namen auch verdienen. Wir haben z.B. in Szekesfehervar ein großes gutes Tierheim gebaut, lassen jetzt aktuell in Varpalota ein kleines Tierheim entstehen, und in der Stadt Derekske entsteht ebenfalls ein Tierheim. Hier in Derescke ist der Rohbau bereits fertig gestellt, aber es gibt plötzlich ein riesiges Problem.

In der Stadt Derecske bot sich uns die seltene Chance, mit staatlicher finanzieller Hilfe neue Lebensplätze zu schaffen. Der Neubau des Tierheims in der Derecske verlangt unseren vollen Einsatz. Lange hatten wir nach einem geeigneten Grundstück gesucht, da der vorherige Standort aufgrund der von den Hunden ausgehenden Lärmbelästigung nicht gehalten werden konnte. Zwar finanziert hier der ungarische Staat einen großen Teil der Kosten des Gebäudes, aber nicht den Kauf des Grundstückes und dessen Erschließung.

Nach langer Planung und der Überwindung von Hürden, die uns von der Bürokratie in den Weg gelegt worden waren, konnte im Juli dieses Jahres der erste Spatenstich gefeiert werden. Der Bau schreitet zügig voran und wir hoffen, noch vor dem Winter den Umzug der Tiere in das neue Tier anzuschaffen. Nur mit ihrer Hilfe konnten wir bisher diese enorme Kraftanstrengung bewältigen. Dafür danken wir Ihnen allen ganz herzlich im Namen der Tiere. Und gleichzeitig bitten wir Sie inständig: vergessen Sie die Tiere Ungarns nicht. Denn außer Ihnen und uns haben sie keine Hilfe.

 

 

Schlechte Nachrichten !!!

 

 

Nachdem wir gerade eben noch berichten konnten, dass der Bau des Tierheimes in der Derecke  zügig voranschreitet, und wir die Hoffnung hatten, dass wir in diesem Jahre noch die Tiere das neue Tierheim geben können, sehen wir uns nun vor einer unüberwindlichen Hürde. Vor einigen Tagen erhielten wir von der Baubehörde der Stadt einen derben Dämpfer. Auch in Ungarn gibt es Gesetze zum Lärmschutz. Die Behörde hat plötzlich Bedenken, dass die Bewohner der etwa 300 m entfernten Häuser durch Hundegebell gestört werden könnten. Deshalb fordert man nun im Nachhinein von uns, eine 3 m hohe und 30 cm dicke Mauer auf einer Länge von 250 m rings um das neue Tierheimgelände zu errichten. Damit hatten wir nicht gerechnet. Der Bau ist zum Stillstand gekommen. Es wird nicht eher weitergehen bis eine Lösung zur Schallschutzmauer gefunden wird.

Dieses neue Tierheim, der zukünftige Lebensplatz für etwa 150 Hunde und viele Katzen wurde aufgrund einer EU Bewerbung und aus Mitteln des Tierschutzprojekt Ungarn e.V. finanziert. Leider übernimmt der Staat nur die reinen Baukosten, nicht aber die Verlegung und den Anschluss von Strom-, Wasser-, Gasleitung, das Anlegen einer Zufahrt und schon gar nicht die nun geforderte massive Schallschutzwand. Bestandteil der neuen Mitteilung war auch der Hinweis darauf, dass die Genehmigung für den Tierheimbetrieb von der Existenz dieser Schallschutzmauer abhängig gemacht wird. Bevor diese nicht steht, darf kein Tier in das neue Tierheim umziehen.

 Wir hatten so gehofft, dass die Tiere diesen Winter nicht wieder bis zum Bauch im Wasser stehen müssen und nicht wieder viele der Tiere erfrieren.

 

Doch die geforderte Mauer ist für uns zurzeit nicht finanzierbar. Denn auch der gleichzeitige Tierheimneubau in Varpalota  bringt uns an unsere Grenzen. Es war nicht geplant, zwei so große Projekte gleichzeitig zu stemmen. Es war der schiere Sachzwang aus Platzgründen. So appellieren wir jetzt an Sie: helfen Sie uns diese Hürde zu nehmen!

1 m Schallschutzmauer von 3 m Höhe kosten etwa 50 Euro.

In diesem Preis sind Material, Fundamente und Arbeit enthalten.

Für den Bau der Schallschutzmauer benötigen wir insgesamt den Betrag von rd. 12.500 Euro

und jeder einzelne Euro hilft.

Bitte helfen Sie mit das dieses neue Tierheim bald in Betrieb genommen werden kann!

Hier auf unserer Internetseite können Sie helfen diese Mauer entstehen zu lassen. Hierzu können Sie symbolisch Mauersteine erwerben. Auf unserer Mauerseite können Sie dann mitverfolgen wie viele Meter durch die Hilfe der Tierfreunde gespendet werden.

Unsere Mauersteinseite finden Sie hier....

Wäre es nicht wunderschön wenn wir Weihnachten den Tieren in Derecske mitteilen könnten, dass sie schon sehr bald in einem schönen neuen Tierheim wohnen können???

Also worauf warten Sie bauen wir gemeinsam eine Mauer um einen neuen Lebensplatz  für viele hilflose Tiere zu schaffen!

Tierschutz
Ein Wort was von vielen Menschen schnell und leichtfertig gebraucht wird. 
Doch was bedeutet es. Zum Einen eine große Verantwortung für die Tiere, 
aber auch eine Verantwortung für die Menschen, die tagtäglich diese Tiere 
versorgen und pflegen. Tierschutz bedeutet nicht, das man "mal eben" ein paar 
Stunden dafür aufwendet, sondern es ist eine Lebensaufgabe. Auch wenn abends um 
24 Uhr der Anruf kommt, dass ein schwer verletztes Tier auf der Straße liegt und 
dringend Hilfe braucht, muss reagiert werden. Und diese Aufgaben nimmt das 
Tierschutzprojekt Ungarn e.V. seit mehr als zwei Jahrzehnten sehr ernst, und dank 
Ihrer großen Hilfe und Unterstützung mussten wir bisher keinem Tier die Hilfe 
verweigern. 
Auch freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass nun ein neuer 
Tierpfleger in Ungarn von uns angestellt werden kann. Das bedeutet, dass das 
Tierschutzprojekt Ungarn e.V. an zwei Standorten in Ungarn vier Tierpfleger 
beschäftigt und für die gesamten Lohnkosten aufkommt. Ebenso freuen wir uns sehr 
darüber, dass wir auch in diesem Monat drei neue große Zwingeranlagen kaufen 
durften. Da das Tierheim in Derecske voraussichtlich erst im Frühjahr fertiggestellt 
wird, können wir zumindest einigen Tieren, die neu in unser Tierheim gekommen sind, 
eine schneesichere Unterkunft bieten. Natürlich mit isolierten Hundehütten. Auch 
planen wir eine Weiterführung unserer Kastrationsaktion vom Frühjahr 2013. 

Nach dem großen Erfolg dieser Aktion stehen immer noch sehr viele Leute auf 
unserer Warteliste, deren Hunde und Katzen wahrscheinlich noch nie einen Tierarzt 
gesehen haben. Dies alles konnten wir nur mit der Unterstützung vieler tierlieber 
Menschen schaffen. Und dafür bedankt sich das Tierschutzprojekt Ungarn e.V. ganz 
herzlich bei Ihnen allen. Wir hoffen, dass Sie die Herausforderungen für 2014 mit 
uns gemeinsam meistern.

Es ist geschafft !

Die Mitarbeiter des Tierheimes in Derecske, und auch wir vom Tierschutzprojekt Ungarn e.V., bedanken uns ganz herzlich für Ihre große Unterstützung. Die Schallschutzmauer kann gebaut werden.
Vor ein paar Tagen kamen die letzten Spenden zu uns, die es uns nun ermöglichen, das große Bauvorhaben "Schallschutzmauer" anzugehen.
Danke und immer wieder Danke. Wir hatten nicht mir dieser großen Hilfe gerechnet, aber wir erkennen, wie sehr Ihnen die Tiere Ungarns am Herzen liegen.
Zur Zeit herrschen eisige Temperaturen in Ungarn und es liegt Schnee. Sobald die Witterungsverhältnisse es zulassen werden wir mit dem Ausschachten der Fundamente beginnen. Wir hoffen, auch mit dieser Baumaßnahme, wieder neuen Lebensplatz für Tiere in Not zu schaffen. Wir werden Sie über den weiteren Baufortschritt unterrichten, und wir hoffen, Sie können zusehen wie die Mauer in Derecske wächst.

Es gibt Besseres

aber die renovierten Zwinger erfüllen vorerst ihren Zweck.

weiterer Zwinger für Junghunde

die alten Käfige wurden entsorgt und gegen neue ordentliche Hundezwinger ausgetauscht

Neue Zwinger für die ehemaligen Kettenhunde

Aussenausläufe neu geschottert

Lebensplätze

Nachdem es uns leider nicht gelungen ist noch vor Weihnachten mit dem Tierheim in neue Räumlichkeiten umzuziehen (die Stadtverwaltung in Derecske forderte im nachhinein eine Schallschutzmauer - siehe Berichte) galt unsere große Sorge den Tieren in dem alten "Tierheim". Kurzfristig haben wir noch vor Weihnachten Schotter und Kies in die Ausläufe aufschütten lassen damit die Tiere nicht wie im Jahr davor bis zur Brust im Wasser stehen. Ebenso konnten wir, dank Ihre großzügigen Unterstützung, drei weitere neue, große Zwinger, und insgesamt 18 isolierte Hundehütten anschaffen. Mit dem Neubau des Tierheims sollte auch die Kettenhaltung der Hunde auf dem Gelände der Vergangenheit sein. Diese Praktik musste bei der Überbelegung des Tierheims leider ab und zu angewendet werden. Diese Hunde waren der Witterung beinahe schutzlos ausgeliefert. Auch wenn das neue Tierheim noch nicht betriebsbereit ist, haben wir den "Kettenhunden" einen besseren, trockenen Lebensplatz schaffen können. Es ist wieder einmal unvorstellbar was mit Ihrer Hilfe gemeinsam geschafft werden konnte, und dafür sagen wir Danke.

Ein paar Euros für etwas Gnade

Auch dies geschieht immer wieder. Der Hund wird plötzlich krank. Zudem ist er auch noch recht alt. Er wurde all die Jahre gut versorgt , hat mit der Familie gelebt. Und nun mit 13 Jahren geht es dem geliebten Tier plötzlich zusehends schlechter. Der Bauch wird zusehends dicker, der Hund kann nicht ohne Probleme Wasser lassen Was ist nur los mit ihm?

Die Frage kann der Tierarzt i.d.R. nach einer Untersuchung schnell beantworten. Aber genau da liegt das Problem. Letzte Woche wurde eine große Bitte an uns geschickt. Eine Privatperson die von unserer Arbeit in Ungarn gehört hat, schrieb uns:

Bitte könnt ihr mir helfen? Unser guter Hund Ledi ist schon alt (13 J.), und ist jetzt krank. Wir wissen nicht was sie hat.Ihr Bauch ist dick geworden und sie kann nicht mehr pinkeln. Wir können nicht mit ansehen wie sie leidet und würden ihm so gerne helfen. Aber wir können das Geld für den Tierarzt nicht bezahlen, und bestimmt keine größere Behandlung. Es ist und bewusst, dass sie doch recht alt ist und wir auch mit dem Schlimmsten rechnen müssen. Aber wir können sie nicht erlösen lassen, der Tierarzt will dafür viel Geld haben. Bitte könnt ihr uns helfen? (Anmerkung – sinngemäße Übersetzung)

Diese Bitte hat uns betroffen gemacht. Aber wir haben unsere Hilfe zugesagt.WEITER...

Im Stassengraben gefunden

Jeden Tag passiert es, ein Tier wird angefahren ,und seinem Schicksal überlassen. Die Hündin über die wir hier berichten, hat einen besonderen Schutzengel gehabt. Sie hatte Glück im Unglück und musste nicht im Straßengraben elendig sterben. Aniko, eine uns bekannte Tierschützerin, fand die schwerverletzte Hündin abends im Graben liegend. Sofort setzte sie alle Hebel in Bewegung um der Hündin zu helfen. In einer Tierklinik in Budapest wurde festgestellt, dass sich die Hündin innere Blutungen, Knochenbrüche und ein zertrümmertes Becken zugezogen hatte. Um sie zu retten war eine sofortige Operation nötig. Das Tierschutzprojekt Ungarn hat die Kosten übernommen. Nach einer mehrstündigen OP gab der Tierarzt eine vorsichtige Einschätzung: Die Hündin hatte einen massiven Blutverlust, die Milz wurde entfernt und alle Knochenbrüche wurden stabilisiert. Der Hündin geht es relativ gut. In ein paar Tagen werden wir Sie über den weiteren Verlauf informieren.
Manch einer, der diese Zeile liest, wird vielleicht der Meinung sein, man hätte den Hund besser sofort erlöst. Der Vorstand aber vertritt die Meinung, dass jede gerettete Seele zählt, und da der Operateur im Vorfeld der Hündin gute Heilungschancen attestierte, haben wir uns entschlossen der verletzten Hündin eine Chance zu geben. Aniko wird sich im Weiteren um den Hund kümmern.

Tierschutz hat viele Gesichter. Die Rettung eines einzelnen Tieres gehört dazu auch wenn es sehr teuer ist. Damit wir auch weiterhin schnell und unkompliziert in Not geratenen Tieren helfen können, bitten wir Sie um eine kleine Spende. Denn die Erfahrung zeigt, eine tierärztliche Behandlung kann man nicht mit Futter oder Wolldecken bezahlen. Bitte unterstützen Sie uns damit wir auch weiterhin helfen können.

Der Vorstand

Nünü - nur ein Hund

Nünü trat am 30. November 2014 in unser Leben mit der Nachricht, dass ein junger Hund in großer Not ist. Die Information erreichte mich auf meinem Handy. Doch die Geschichte von Nünü begann schon viel früher. Im März diesen Jahres wurde sie von einer alten Frau auf der Straße gefunden. Es war immer noch bitterkalt und der kleine Welpe irrte verloren herum. Sie nahm ihn auf und wärmte ihn in ihrer kleinen Behausung. Nünü erholte sich von der Kälte nur sehr langsam und irgendwie schien sie nicht gesund zu sein. Eine befreundete Tierschützerin, die die beiden gelegentlich mit Essen und Futter versorgte, machte uns nun am Sonntag - ich war gerade auf der Rücktour von einer Fahrt nach Ungarn - auf Nünü aufmerksam. Ihr ging es schlecht und die alte Frau wusste nicht mehr, was sie mit ihr machen sollte. Nünü lag nur noch und atmete schwer.

 Man vermutete eine Vergiftung. Der örtliche Tierarzt weigerte sich, die Hündin ohne Geld zu untersuchen und zu behandeln. So war die letzte Hoffnung der alten Frau unsere befreundete Tierschützerin aus der Nähe von Budapest. Diese bat uns um Hilfe und wir sagten zu.

Nünü ist nur ein Hund, aber sie hat ein Seele und diese zählt für uns. Wir wissen nicht, ob Nünü den Kampf ums Überleben gewinnen wird, aber wir vom Tierschutzprojekt Ungarn e.V. werden der 10 Monate alten Hündin dabei helfen. Die Ärzte vermuten heute, das es sich nicht um eine Vergiftung, sondern um eine Infektionskrankheit handeln könnte. Die Behandlung von Nünü kostet Geld und vielleicht können Sie Nünü dabei ein wenig unterstützen. Denn jede Seele zählt.

Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Stephanow

Das Tierschutzprojekt Ungarn e.V.
ist ein Verein der den Tieren im Lande Ungarns helfen will. Aber wie will man
den Tieren langfristig helfen, wenn bei einem großen Teil der Bevölkerung
bittere Not und Armut herrscht. Bei einem Aufenthalt in Budapest habe ich vor
etlichen Jahren im November Kinder beobachtet, die sich nachts an den
Grableuchten eines Friedhofes aufwärmten. Immer wieder haben wir bei unseren
Versorgungsfahrten nach Ungarn gebrauchte Kleidung für unsere Mitarbeiter in
den Tierheimen mitgenommen. 
Und seit einiger Zeit unterstützen wir ein
Kinderheim in der Nähe von Budapest und auch notleidende Menschen die auf der
Straße leben. In unserer Broschüre Lebenspatz hatten wir im Dezember auf diese
Situation aufmerksam gemacht und sehr sehr viele Hilfe bekommen. Doch diese
Hilfe kostet uns vom Tierschutzprojekt Ungarn e.V. auch viel Geld. So sind wir
wegen des großen Aufkommens an Kleiderspenden bei unseren letzten Fahrten mit
zwei Fahrzeugen nach Ungarn gereist. Dies alles muß bezahlt werden. (Auto, Benzin,
Lagerraum etc.) 
Wir haben erkannt, das effektiver Tierschutz im Land nur
möglich ist, wenn auch den Menschen geholfen wird. Und gemäß unserem Leitsatz -
Jede Seele zählt - werden wir auch weiterhin versuchen Mensch und Tier im
Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Vielleicht möchten Sie unsere Arbeit in
Form einer Geldspende unterstützen, denn Hilfe kostet Geld. Kleiderspenden sind
zur Zeit noch reichhaltig vorhanden, so dass wir diese momentan nicht mehr
annehmen können. 
Wolfgang Stephanow