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Bator

Groß, schwarz, chancenlos?

Ein Klischee welches besonders auf Rüden zutrifft. Schwarze, große Hunde sind bei vielen Menschen nicht gefragt, werden nur sehr selten vermittelt, und so bleiben sie in den ungarischen Tierheimen. Im schlimmsten Fall müssen sie ihr restliches Leben als "Hofhund" an einer kurzen Kette fristen, um durch ihr Aussehen und ihre Anwesenheit Menschen abzuschrecken.
Einer dieser Hunde ist Bator. Er irrte auf einer ungarischen Straße, nahe der rumänischen Grenze umher. Ausgehungert und abgemagert bis auf´s Skellet versuchte er auf der Straße zu überleben. Um den Hals geschlungen trug der 1 -jährige Rüden eine Drahtschlinge, deren rostigen Reste er hinter sich herzog. Bator war scheu und ängstlich, hatte Panik vor den Autos welche an der Straße an ihm vorbeifuhren. Wahrscheinlich hat er nie die Zuwendung eines Menschen kennen lernen dürfen, und war wie so viele seiner Artgenossen dazu verdammt, sein Leben seit dem Welpenalter an der Kette zu verbringen. .....

Aber Bator hatte Glück und gleichzeitig auch Pech. Der Draht, an dem er festgemacht war,
rostete durch und er lief weg. Nach Wochen auf den Straßen, wo er sich mühsam mit Abfällen leidlich am Leben erhielt, fand ihn ein Hundefänger. Hundefänger gibt es in Ungarn in fast jeder größeren Stadt, und damit war sein Schicksal eigentlich zum zweiten Mal besiegelt. Eine Hundefängeranlage verlassen die wenigsten Hunde lebend. Doch der junge Rüde hatte noch einmal Glück im Unglück. Die Tierschützer aus dem Tierheim in Derecske holten ihn kurz vor Ablauf seiner 14-tägigen Lebensfrist aus der Hundefänger-anlage ab und brachten ihn in ihr Tierheim.
Doch groß-schwarz-chancenlos, wie sollte das Leben von Bator weitergehen? Wenn Menschen in seine Nähe kamen, verkroch er sich ängstlich in seine Hütte (er hatte jetzt glücklicherweise eine ).Als Wachhund ist Bator also gänzlich ungeeignet. Erschwerend hinzu kommt noch, dass die Tierschützer aus Derecske, welche sich aufopfernd um ihre Tiere kümmern, bei einer Tierheimbelegung von ständig über 120 Hunden ,sich nicht auch noch intensiv um solche Problemhunde wie Bator kümmern können.
Auf die Bitte der Tierheimleiterin, Frau Boros, übernahm das TPU den jungen Rüden und
hier in Deutschland werden wir versuchen diesem scheuen Hund seine Angst zu nehmen, um ihn hoffentlich irgendwann in gute Hände übergeben zu können. Es wird ein langer Weg werden bis er gelernt hat dass er nun ein Leben ohne Angst leben darf. Gemäß unserem Leitspruch. Jede Seele zählt freuen wir uns jeden Tag über die kleinen Erfolge die wir an, und mit Bator erleben dürfen.
Dieser junge, schwarze Rüde hatte Glück. Dochvielen seiner Artgenossen bleibt dies verwehrt. Die meisten Tierschutzorganisationen nehmen gut vermittelbare Tiere aus Ungarn mit. Doch was passiert mit den zurückgebliebenen, chancenlosen Bartor´s . Wir, das TPU, sehen nach wie vor unsere Aufgabe nicht in der Vermittlung von Tieren nach Deutschland, sondern wir setzen uns für eine Verbesserung der Lebensumstände der Hunde und Katzen vor Ort in Ungarn ein, damit auch diese in Ungarn bleibenden Tiere ein artgerechtes Leben haben. Aufklärung der Menschen, den Tierschutz betreffend, durch unsere ungarischen Partner gehört ebenfalls zu unseren Zielen. Die Menschen sollen lernen und einsehen, dass kein Hund an eine Drahtschlinge oder Kette gehört. Das wichtigste aber sind die Kastrationen, damit vielen Tieren das Schicksal von Bator erspart bleibt.
Hat Sie dieser Bericht interessiert? Dann helfen Sie bitte den Hunden Ungarns,. Wir freuen uns über jede Unterstützung.
An dieer Stelle sage ich Danke, auch im Namen von dem schwarzen BATOR. Der Name BATOR bedeutet übersetzt DER TAPFERE und das ist er. Ein tapferer, großer, schwarzer, lieber Rüde.
Ihr
Wolfgang Stephanow

Bator möchte auch eine eigene Familie finden

Auch der hübsche, schwarze Bator sucht jetzt ein neues Zuhause. Kurz zur Vorgeschichte dieses Pechvogels: Bator wurde in Ungarn mit einer abgerissenen Drahtschlinge um den Hals, halb verhungert und völlig verstört auf der Straße gefunden. Was dazu führte das Bator auf der Strasse landete ist nicht bekannt. Als er im Tierheim ankam war er nur noch ein verhungertes, panisches Bündel Elend. Den körperlichen Gebrechen konnte man im Tierheim entgegentreten, aber leider hatte Bator das Vertrauen zu Menschen verloren. An eine Vermittlung war nicht zu denken. Immer wenn Bator sich mit Menschen konfrontiert sah, verkroch er sich ängstlich in die hinterste Ecke seines Zwingers. Um dem hübschen, etwa 1,5 jährigen Rüden doch noch eine Chance für ein gutes Leben zu geben, entschlossen wir uns im Juli 2012 ihn mit nach Deutschland zu bringen. Im Haushalt des Ehepaars Stephanow musste Bator wieder lernen Menschen zu vertrauen. Bator ist fremden Menschen gegenüber immer noch etwas vorsichtig, aber schon nach ein paar Minuten siegt seine Neugier, und er sucht den Kontakt. Mit Menschen die er gut kennt schmust er gerne und ausgiebig. Er ist noch sehr verspielt und geht leidenschaftlich gerne spazieren. Es hat sich gezeigt, dass der junge Rüde eine weitere Leidenschaft hat – er mag offensichtlich die Jagd. Daher muss er sicherheitshalber an der Leine geführt werden. Bator hat gelernt stundenweise allein zu bleiben, und er fährt gerne im Auto mit. Natürlich ist er kastriert.
Für unseren Bator (übersetzt „der Tapfere“) suchen wir ein ruhiges Zuhause. Die neuen Besitzer sollten Erfahrung mit Hunden haben und dem sanften, immer noch leicht ängstlichen Hund, die notwendige Sicherheit geben können. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0151 - 40 160 860 oder per Mail an stephanow@t-online.de. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Ein neues Zuhause für Bator
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Bator endlich ein neues Zuhause gefunden hat. Wir wünschen ihm
Viel Glück und ein schönes Leben!

P.S. Bator heißt nun Oliver (Oli)