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Kennzeichnungspflicht der Hunde - eine Lösung ???

Das Ergebnis !!!

Der Lebensraum ist auf 1 Meter beschränkt. 1 Meter für 24 Stunden und das 7 Tage in der Woche !

was bringt ein Chip ?

Seit Anfang des Jahres ist es in verschiedenen Landesteilen Ungarns Pflicht geworden seinen Hund zu chippen und damit registrieren zu lassen. Die Verantwortlichen, die sich aus Tierschutzverbänden und Politikern zusammensetzten, versprachen sich hiervon die Flut der ausgesetzten Hunde einzudämmen. Da man davon ausging, dass bei einem registrierten Hund der Besitzer ausfindig gemacht werden kann, und so eine gewisse Hemmschwelle entsteht. Herr Stellbrink und Herr Stephanow vom Tierschutzprojekt Ungarn meldeten schon Mitte des Jahres 2008 bei einem Gespräch mit dem Präsidenten des Verbandes Herosz ihre Bedenken an. Und diese Bedenken treffen nun heute, nach in Krafttreten der Verordnung zu. Genau das Gegenteil ist der Fall, eine Abgabewelle von Hund überschwemmt die Tierheime und Tötungsstationen Ungarns. Viele Hundebesitzer können oder wollen die damit verbundene Gebühr von ca. 6000 HUF ( etwa 20 - 25 Euro) nicht zahlen und geben ihr Tier deshalb ab. Da haben die Damen und Herren wohl nicht über den Tellerrand geschaut. Auch in Ungarn ist die Wirschaft am Boden. Viele Menschen haben keine Arbeit und sind froh wenn sie sich und die Familie ernähren können. Woher also die rd. 6000 Forint nehmen?
Sicher, jeder erste Schritt muss gemacht werden, aber sollte man nicht vorher überlegen wohin der Weg gehen soll? Es ist schon makaber - denn letztendlich erreicht man auch so die vorrübergende Lösung des Problems. Zumindest haben die Behörden weniger Probleme- Die Tierheime haben jetzt ein Flut an Problemen bekommen, die Hundemörder in den kommunalen Hundefängeranlagen einen arbeitsreichen Tag- (und damit einen sicheren Arbeitsplatz). Im Sinne des Tierschutzes ist der Schuss wohl voll nach hinten losgegangen. Und das schlimme daran ist, dass unserer Meinung nach die bei der Verabschiedung dieser seltsamen Regelung anwesenden Präsidenten der großen ungarischen Tierschutzverbände, den Henkern der jetzt plötzlich noch mehr unerwünschten Tiere ihre "Daseinsberechtigung" bestätigen.
War das die richtige Entscheidung?
Wir sagen nein, denn nur die gezielte Kastration kann das Problem langfristig lösen und dafür setzen wir uns ein. Aber die Kastration war bei den uns bekannten Gesprächen niemals ein Thema.
Folgende Bilder aus dem Tierheim Mohács belegen wie es zur Zeit für die Hunde in dem Tierheim aussieht. Ausgelegt für ca. 80 Hunde leben oder besser vegitieren derzeit 140 Hunde eingepfercht in enge Drahtkäfigen.
Ein trauriges, zynisches "Danke" an die Verantortlichen - so kann man sich auch seinen Problemen entledigen.

Aber lassen Sie uns nicht den Kopf in den Sand stellen. Es hilft ja den Tieren nicht wenn wir uns dieser Praktik anschließen. Wir werden weiter den Tieren helfen und versuchen mit den Verantwortlichen einen besseren Weg zu finden.
Helfen Sie uns damit wir den Tieren helfen können.