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März 2013

Fünf Hunde in Lebensgefahr!

Gestern Abend erreichte uns ein dringender Notruf unserer Tierschutzpartner aus Ungarn. Sie benötigten Hilfe um 3 Hunden und 3 Welpen vor dem sicheren Tod zu retten. Was war geschehen?
Vor einigen Tagen meldete eine aufmerksame ungarische Bürgerin, dass in ihrer Nachbarschaft Hunden großes Leid angetan werde. Sie berichtete von einer sehr abgemagerten, angeketteten Hündin die bei der klirrenden Kälte vor dem Haus des Nachbars dem Wetter schutzlos ausgeliefert sei. Weiterhin wusste sie zu berichten, dass die Hündin schon seit Tagen weder Futter noch Wasser bekommt. Die Hündin hatte vor geraumer Zeit wohl einen Wurf von 10 Welpen gehabt. Die Welpen seien aber nicht zu sehen, sie waren, so die Nachbarin, mittlerweile verkauft worden. Neben der abgemagerten Hündin seien noch zwei weitere jüngere Hunde auf dem Gelände. Die beiden jüngeren Hunde waren von einem vorherigen Wurf über geblieben, konnten nicht verkauft werden. Auch diese Hunde wurden nicht mehr mit Futter versorgt, da sei keinen Gewinn mehr bringen.
Mit diesen Informationen fuhren unsere ungarischen Tierschutzpartner zum besagten Gelände. Was sie dort vorfanden überstieg ihre Vorstellungen. Mit Tränen in den Augen sahen sie das Grauen auf dem Gelände. Sie fanden tatsächlich die skelletierte Hündin, die beiden Junghunde und noch 2 Welpen. Auch der Besitzer war anwesend. Zuerst einmal haben die Tierschützer die hungerigen Tiere gefüttert und anschließend genauer in Augenschein genommen.
Die Hündin war in einem sehr schlechtem Zustand. Lange würde sie unter diesen Umständen nicht mehr leben. Die beiden Junghunde waren zwar in einem bessern Zustand, aber ohne Futter und ohne Wetterschutz war es auch nur eine Frage der Zeit, wann sie wie die Hündin aussehen würden.
Der von der Nachbarin beschriebene dritte Welpe konnte zu dem Zeipunkt leider nicht gesichtet werden.
Bei der weiteren Inspektion des Grundstücks fanden die Tierschützerinnen, hinter dem Haus, einen weiteren, ebenfalls angeketteten Hund. Er dürfte wohl der Deckrüde sein. Seinen Zustand war noch recht ,gut, seine Impfungen waren aktuell und er war mit einem Microchip versehen.
Der Besitzer war bereit die Hündin und die beiden für ihn unbrauchbaren Junghunde, an den Tierschutz zu übergeben. Nicht abgeben wollte er die Welpen, diese will er verkaufen. Auch der Rüde steht nicht zu Abgabe bereit.
Nun war guter Rat teuer. Die Tierschützerinnen mussten besorgt und traurig die Heimfahrt antreten. Sie hatten keine Möglichkeit die Hunde unterzubringen, geschweige sie einem Tierarzt vorzustellen. In ihrer Not sprachen sie uns an.
Wir sagten sofort unsere Hilfe zu. Dei Hunde sollen vorübergehend in einer Tierpension untergebracht werden, und natürlich umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. Die Kosten übernimmt das TPU.
Die Freude war groß, und so fuhren die Tierschützer gestern zu den Hunden, um sie aus ihrem Martyrium zu befreien. Die ausgemergelte Hündin, die beiden Junghunde sowie zwei von drei Welpen wurden von dem Besitzer an die Tierschützer übergeben. Mit etwas Glück können die Tierschützer auch noch den dritten Welpen bekommen.
 
Liebe Tierfreunde, natürlich werden wir Sie über den weiteren Verlauf dieses Falls auf dem laufendem halten. Erlauben Sie uns an dieser Stelle, um Ihre Hilfe zu bitten. Die Hunde werden in den nächsten Wochen ziemlich hohe Kosten verursachen, und da sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Vielleicht sind Sie bereit, uns mit einer kleinen Spende zu unterstützen. Wir möchten auch morgen wieder schnell und unkompliziert einem anderen hilfsbedürftigen Tier helfen, und Sie könnten mit einer Spende dazu beitragen, dass uns dieses auch zukünftig gelingt. Die Tiere werden es Ihnen danken.
 
Und nun an dieser Stelle unser Osterguß 2013
 
Liebe Tierfreunde,
der Vorstand des Tierschutzprojekt Ungarn e.V. wünscht Ihnen ein schönes Osterfest !
 
Der Vorstand
 

Zum Verhungern im Wald ausgesetzt

Wie grausam Menschen sein können zeigte sich unlängst an diesem armen Hund. Nicht etwa "einfach nur ausgesetz", nicht etwa am Straßenrand angebunden, nein, man wollte auf Nummer sicher gehen.Tief in einem unwegsamen Wald wurde das Tier an einen Baum angebunden. Weit entfernt von jemanden, der ihn vielleicht hätte befreien können um ihn in das Tierhein zu geben. Purer Zufall rettete ihm das Leben. Waldarbeiter die den Wald durchforsten wollten, hörten wärend einer Pause, das leise Wimmern des sterbenden Hundes. Sie hatten ein gutes Herz und befreiten ihn von seiner Fessel, versorgten ihn mit Wasser um ihn dann umgehend in das Tierheim Derecske zu bringen. Die dortigen Tierschützer handelten sofort und brachten den Hund, trotz chronisch leerer Kasse, zum Tierarzt. Hier wurde er medizinisch versorgt. Mit Infusionen wurden der Kreislauf sowie der Wasserhaushalt des Tieres reguliert. Nach einigen bangen Stunden konnte der Tierarzt vorsichtig "Entwarnung" geben. Der arme Tropf ist dem Tod so gerade eben von der Schüppe gesprungen. Die Tierschützer nahmen das Tier in ihre Obhut und pflegen ihn so gut es geht. Der bis auf die Knochen abgehungerte Hund muss nun mehrmals täglich kleine Portionen Futter bekommen, und natürlich weiterhin ärztlich versorgt werden. Wie lange musste der arme Hund, einsam und zum Tode verurteilt, im Wald auf den Tod gewartet haben? Wie lange mag es dauern bis ein Hund bis auf die Knochen abmagert? Wie lange musste er durstig gewesen sein? Wir wissen es nicht, möchten auch nicht näher darüber nachdenken warum Menschen so unglaublich grausam sein können. Wir können nur versuchen möglichst vielen gequälten Tieren zu helfen. Gerne helfen und unterstützen wir wir unsere Tierschutzfreunde in Derecske. Wir würden uns freuen wenn Sie uns unterstützen damit wir helfen können.