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Wie wir unsere geretteten Tiere transportieren

Wie hab ich mir den Tiertransport durch das Tierschutzprojekt Ungarn e.V. vorzustellen?
Vorab das wichtigste:
Wir verfolgen keinerlei kommerzielle Interessen wenn wir Tiere nach Deutschland bringen!!!
Wir wollen „nur“ die Tiere retten und den Ärmsten hier in Deutschland die Chance auf ein gutes Leben geben.
Alle Tiere geben wir ohne Gewinnabsichten in deutschen Tierheimen ab.
Eine direkte Vermittlung eines Tieres durch uns erfolgt in der Regel nicht (nur wenn wir das Tier in unserer Obhut gesund gepflegt haben, behalten wir uns eine eigene Vermittelung vor). Ansonsten nehmen wir keinen Einfluss auf die Vermittelungsentscheidung des jeweiligen Tierheims.
Natürlich sind die Kosten nicht unerheblich und wir freuen uns über Spenden, denn die sind nötig und wir setzten sie komplett zur Rettung weiterer Tiere ein. Wir möchten ganz klar feststellen:

Unser Ziel ist nicht der Tiertransport, sondern die effektive Hilfe zur Selbsthilfe direkt vor Ort.Der Transport ergibt sich zwangsläufig. Wir bringen Hilfsmittel nach Ungarn, arbeiten vor Ort im Tierheim, holen Tiere aus Hundefängeranlagen, organisieren die med. Versorgung besonders kranker Tiere – und sollen dann mit leerem Auto zurück nach Deutschland fahren?
Das macht keinen Sinn. Demzufolge nutzen wir die Möglichkeit besonders bedürftige Tiere mit nach Deutschland zu nehmen um ihnen hier ein Weiterleben zu ermöglichen.
Hier stoßen wir an unsere Grenzen :
Todkranke Tiere können wir nicht mitnehmen – sie werden, wenn wir es eben möglich machen können, direkt vor Ort in die Tierklinik gegeben.
Welpen dürfen wir auch nicht mitnehmen, denn sie haben in der Regel keinen ausreichenden Impfschutz.
Jeder der einmal vor der Entscheidung steht – wem schenke ich / nehme ich die Chance auf ein Leben, weiß wie schwer das ist.
Und jeder, der noch nie in der Situation war, sollte sein Urteil - über eine Entscheidung die vor Ort gefällt werden musste - ganz genau überlegen.
Man sieht hier andeutungsweise die Schwierigkeiten die es zu lösen gilt.
Damit unsere Transporte möglichst sicher abgewickelt werden können, haben wir festgeschriebene Vorgehensweisen zum Transport von Tieren in unser Tierschutzkonzept integriert. Jeder Transport ist nach diesen Kriterien durchzuführen um den uns anvertrauten Tieren die ihnen zustehende Sicherheit zu geben.

* Es werden nur Tiere nach Deutschland gebracht die eine zugesagte Unterkunft hier haben.
* Kein Tier wird auf Verdacht mitgebracht.
* Für reisefähige aber verletzte Tier wird vorher die med. Versorgung in Deutschland organisiert.
* Die Tiere werden gemäß den geltenden Gesetzen vor der Reise geimpft, gechipt und Amtstierärztlich untersucht, behördlich gemeldet.
* Jedes Tier verfügt über die notwendigen gültigen Dokumente.
* Die vorgeschriebene Quarantänezeit wird eingehalten.
* Wenn das Tier für den Transport bestimmt worden ist, bleibt es unter besonderer Beobachtung des Tierheimpersonals und wird regelmäßig von einem Tierarzt untersucht. Ändert sich der Gesundheitszustand des Tieres werden wir benachrichtigt und übernehmen ggf. die Behandlungskosten für die notwendige Therapie. Das Tierheim Szekesfehervar informiert uns mehrmals wöchentlich über den Zustand der „Fahrgäste“. Wenn der Transport aus gesundheitlichen Gründen nicht vorgenommen werden kann, wird er storniert und das Tier muss in Ungarn medizinisch versorgt werden bis es transportfähig ist.
* Jeder Transport wird Wochen vorher geplant und alle Beteiligten entsprechend informiert.Der Transport wird behördlich angemeldet (Traces)
* 1 Tag vor dem Transport werden die Tiere dem ungarischen zuständigen Amtstierarzt vorgestellt. Der Amtveterinär stellt nach positiver Untersuchung die behördlichen Transportgenehmigungen zum grenzüberschreitenden Transport aus (Traces).
* Jeder Transport wird von mindestens 2 Helfern durchgeführt. Mindestens ein Begleiter ist im Besitz der notwendigen Transportgenehmigung / Sachkundenachweises und organisiert die korrekte Verladung / Transport. Er schaut sich nochmals jedes Tier an.
* Pro Begleiter werden max. 10 Tiere transportiert.
* Alle Fahrzeuge sind für den entsprechenden Einsatz ausgerüstet.
* Für jedes Tier wird eine entsprechend große Transportbox vorgehalten.
* Die Wagen sind klimatisiert -Transporter verfügen über eine separate Klimaanlage für den Laderaum.
* Nur in ganz besonderen Fällen wird ein einzelnes Tier ohne Transportbox transportiert. Dann ist der Beifahrer immer in unmittelbarer Nähe des Tieres.
* Selbstverständlich führen die Fahrzeuge stets frisches Wasser, Verbandmaterial, Leinen und Halsungen in ausreichender Menge mit.
* Ein „Notfallplan“ ist immer vorher hinterlegt / besprochen. Im Falle eines Defekts des Autos, Erkrankung des Fahrer oder sonstiges ist stets ein kompetenter Ansprechpartner erreichbar. Falls ein Tier plötzlich unterwegs erkrankt, wird telefonisch von Deutschland aus ein Tierarzt / Tierschutzverein an der Wegstrecke informiert.
* Der Fahrer und unsere Organisatoren telefonieren etwa alle 3 Stunden miteinander um ständig aktuell auf dem Laufenden zu sein. * Nach jeweils 4 Stunden (an bekannten geeigneten Stellen) wird eine Pause gemacht. Alle Tiere werden ausgeführt und können sich lösen. Sie bekommen zu trinken und gehen ein paar Minuten an der Leine. Alle Transportboxen werden zu diesem Zeitpunkt überprüft und ggf. gereinigt.
* Die Fahrer sind angewiesen sich ebenfalls zu diesem Zeitpunkt zu erfrischen um spätere – für die Tiere unnötige Pausen – zu vermeiden.
* Etwa 1 Stunde vor Ende der Fahrt wird das zuständige Tierheim über die bevorstehende Ankunft informiert.
* Die Tierheimmitarbeiter werden in der Zeit die Vorbereitungen durchführen.
* Wenn die Fahrt dann zu Ende ist, werden die Tiere an die Tierheime übergeben und die Formalitäten bearbeitet.
* Jedes von uns transportierte Tier wird in den Unterlagen der Tierheime registriert.

All diese Maßnahmen sollen einen reibungslosen, sicheren Transport gewährleisten.